Noch keins der Bücher gekauft? Schade! Dabei weiß ich, dass die Erinnerung an die schreckliche Zeit der Ardennen-Offensive für Sie genau so unverzichtbar wichtig ist, wie für mich. Nach 70 Jahren habe ich den Mund aufgemacht. Nachdem die letzte Seite der Bücher fertig war, erschien es mir unvorstellbar, warum ich so lange gewartet hatte, das Unaussprechliche auszusprechen.

Hier sind drei Rezensionen von Olaf Kok, Stephan Kreye und Hermann Wurth, die viel von dem aussagen, was auch mich bewegt. Die Rezensionen beziehen sich auf: Geschenktes Leben: Fahnenflucht / Ardennen 1944.

Hallo! Das Buch " Geschenktes Leben“, ist zwar ein Roman mit fiktiven Personen, das Leben der Menschen, das in dieser Geschichte erzählt wird, ist aber leider zum großen Teil sicher damals Realität gewesen. Habe das Buch gerade ausgelesen und bin noch tief bewegt. Jo Manno Remark ist es gelungen einen fesselnden Bogen zwischen dem Krieg und der Liebe zweier Menschen zu spannen, der den Krieg und seine menschlichen Verstrickungen in einigen Charakteren auf eindringliche Weise transparent macht. Unterstützt durch die einfachen Worte, die mit zarter Poesie bewegende Einblicke in das Herz und das Leben der Menschen geben, setzt er dem die Beschreibung der sinnlosen Brutalität des Krieges entgegen und zeichnet ein Zeitzeugnis, das tiefe Erschütterung und Fassungslosigkeit hervorruft. Ein Weckruf an die Welt, nicht wegzugucken, wenn sich Gewalt in der Welt zeigt. Beeindruckend, erschütternd, bewegend, berührend, aufrüttelnd, notwendig! Der Roman ist sehr bewegend, mitfühlend und ergreifend ohne zu verurteilen. Selten zuvor habe ich einen so fesselnden Roman über die Ardennen-Offensive, ja über den Krieg gelesen. Jeder, der sich für politisch motivierte Literatur interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Als Ergänzung lege ich Ihnen wärmstens ans Herz 'Mit 16 zu jung zu sterben“. Dieses Buch vom gleichen Autor hatte ich bereits vorher gelesen. In diesem autobiografischen Roman lesen Sie den Werdegang eines jungen Menschen, der ihn folgerichtig mit 16 Jahren in den brutalen Kampf der Ardennen-Offensive bringt. Beide Titel ergänzen sich hervorragend.

Olaf Kok

Hallo, mit großer Spannung habe ich in den Herbstferien Ihr Buch "Geschenktes Leben" lesen können. Sie schreiben sehr anschaulich, berührend, direkt, manchmal schockierend und ungeschminkt, manchmal einfühlsam und fein - je nach Situation und Stimmung. Das teilweise Derbe der ersten Hälfte hat mich zunächst etwas irritiert, aber im weiteren Verlauf konnte ich immer mehr nachvollziehen, dass es so wohl hatte ablaufen können/ müssen. Die Wende mit der Fahnenflucht und letztlich dem Happyend kommt überraschend, aber trotzdem stimmig. Wie oft ist wohl der Tiefpunkt eines Lebens auch ein Wendepunkt, wenn man erkannt hat, dass man Grenzen überschritten hat, die man nicht hätte übertreten dürfen und daraus die richtigen Schlüsse zieht. Natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was davon alles aus Ihrem Leben kommt und wo der Roman anfängt. Vielleicht können Sie mich ja ein bisschen aufklären ...Vielen Dank auf jeden Fall für dieses Buch, ich werde es weiter empfehlen, hier im Haus und darüber hinaus.Ihnen und Ihrer Frau wünsche ich alles Gute für die kommende Zeit. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen im kommenden Jahr - so Gott will.   Herzliche Grüße

Stephan Kreye

Hab die Bücher gelesen. Sollte zur Pflichtlektüre in Schulen werden, damit es in Zukunft weniger "Helden" gibt. Sehr authentisch und ehrlich.
Hermann Wurth
 

„Mit 16 zu jung zu sterben“ ISBN: 978-3-73223-8583

„Der Soldat und das Mädchen Monique/ Fahnenflucht in den Ardennen“ ISBN: 9-7837-3861-4343 

sind im Buchhandel und im Internethandel und für Sie direkt bei Books on Demand zu bekommen.

Der Titel "Der Soldat und das Mädchen Monique" Fahnenflucht in den Ardennen ist ein sehr positiv gestimmter Roman einer Fahnenflucht aus der Hölle der Ardennen-Schlacht im Winter 1944, in dem das Kriegsgeschehen in krassem Gegensatz zu der zarten Liebesgeschichte steht, die sich zwischen dem deutschen Deserteur und der hübschen Belgierin Monique entwickelt.

Als ich das Buch "Mit 16 zu jung zu sterben" fertig hatte, war mein Kopf noch voll von den wieder aufgeweckten Erinnerungen an die schlimmsten Tage meines Lebens. Überhaupt hat sich vieles durch das Schreiben in meinem Leben verändert, das lediglich dazu beitragen soll, alles, was mit Gewalt und Krieg zusammen hängt schon im Keim zu ersticken. Manchmal bin ich froh, dass ich das Geschehen über lange Zeiten meines Lebens verdrängen konnte und die schönen, positiven Ereignisse in den Vordergrund rückten. Andererseits ist es gut, dass ich einiges von dem gesagt habe, was wahrscheinlich immer tief in mir rumort hat und das heraus wollte. Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden, weil das Geschehen in meiner Jugend so alternativlos wirkt und ja auch von vielen Menschen als Ausrede für ihren begrenzten Widerspruch benutzt wird. In unserer Verwandtschaft gibt es einen Mann, der als deutscher Soldat in Frankreich desertiert ist und mit der Hilfe freundlicher Menschen und vor allem einer liebenden Frau ein neues Leben dort gefunden hat. Seine Geschichte hat mich veranlasst, dieses Buch als Gedankenspiel niederzuschreiben. Es gibt immer Alternativen!

Wenn Du im Internet einen Blick ins Buch wirfst, bietet sich Dir die erste Begebenheit unter der Überschrift: Staff Sergant John Webster, United States Army.

Hier ein Ausschnitt aus "Mademoiselle Monique":

Ich hatte meiner Richtung geändert und setzte meine Hoffnung jetzt auf Galhausen, ein Straßendorf, das langgezogen auf der Karte eingezeichnet war. Es war wohl drei Uhr am Nachmittag, als die Luft sich mit Donnergrollen füllte. Nördlich von mir hatte starkes Artilleriefeuer begonnen. Das musste St.Vith sein. Es war der deutsche Angriff und die Einnahme von St.Vith, wie ich später erfuhr. Die Zeit zog sich unendlich. Immer noch schlich ich mich durch ein großes Waldgebiet, das kein Ende zu nehmen schien. Bisher vermied ich offenes Gelände. Ich hatte selber erlebt, wie wir einzelne Amerikaner, die ihre Einheit verloren hatten, beim Überqueren großer Weidegebiete abknallten wie die Hasen. Die schwarzen beweglichen Punkte im weiten Weiß der Flächen, die oft nach frischem Schnee wie Teppiche  vor uns lagen, waren keine Menschen für uns. Sie waren schmutzige Flecken, die man entfernt und niemand dachte daran, dass sich die Flecken danach auf der Seele niederlassen, wo sie nie mehr zu entfernen sind. Ich wollte vermeiden, in eine derartige Situation zu kommen und nahm bisher große Umwege in Kauf, weil ich nicht sicher war, wo Gefahr für mich lauern konnte. Doch jetzt war das Waldgebiet endgültig zu Ende. Es konnte nicht mehr weit bis zu einem Dorf sein, denn die Wiesen hatten hier Zäune und lagen nicht frei da, wie die Schneisen in dem großen Waldgebiet, das ich seit Stunden durchstreifte und nun hinter mir hatte. Doch nach der Begegnung mit den beiden Amis war zu vermuten, dass dieses Dorf, wohl Neubruck, in amerikanischer Hand war. Ganz schlecht für mich. Ich musste ein Dorf finden, unbesetzt von Deutschen oder Amerikanern. Galhausen war die nächste Möglichkeit. Dort brauchte ich nur noch Belgier oder Landsleute, die den Mut hatten, mir irgendwie zu helfen. Ich verspürte wieder einen unbändigen Hunger.  Ich hatte Recht gehabt, denn zwischen den Bäumen konnte ich das erste Haus sehen. Zu meiner Enttäuschung war es nur ein Heuschober, eine Bretterbude – aber immerhin ein Unterschlupf gegen die Kälte und die Möglichkeit, ein paar Stunden zu schlafen. Die Häuser waren nicht zu sehen, doch sie konnten nicht weit sein, denn ich hörte Hundegebell und undefinierbare Geräusche, die auf arbeitende Menschen schließen ließen.Vorsichtig ging ich um den Schober herum und fand eine unverschlossene Tür. Sie quietschte in den Angeln, als ich sie langsam öffnete. Ich schlüpfte schnell hinein, mein Gewehr schussbereit vor mich haltend.Es dunkelte, es war ein neues Wetter, das aufzog.  Im Schober umhüllte mich fast vollkommene Dunkelheit. Als sich meine Augen an das Halbdunkel gewöhnt hatten, sah ich trotzdem herumliegendes Heu und aufgestapelte Ballen von Stroh. Bei einem Schritt nach vorne flogen gackernd zwei Hühner auf und ich war kurz darauf Besitzer von zwei Eiern. Schleunigst klopfte ich Löcher in die Schalen und trank die Eier gierig und genussvoll aus. 

Ich hatte mein Gewehr abgestellt. „Wo zwei Hennen sind, sind womöglich auch mehr“, dachte ich. Ich suchte mit den Händen im Heu herum und erkletterte die aufgestapelten Ballen. Erschöpft ließ ich mich ins Stroh fallen und schlief ein. Es war die Erschöpfung, aber auch das Gefühl, wenigstens für den Moment geborgen zu sein. Als ich wach wurde, hätte ich nicht sagen können, wie lange ich geschlafen hatte.Ich sprang zurück auf die Tenne und  sah in die Mündung eines Gewehres, meines Gewehres.

„Nimm die Hände hoch, Soldat, oder ich muss schießen!“ Das Wetter war wohl vorbei oder abgezogen, denn grelles Licht drang durch die Spalten der Bretterwand. Gegen dieses Licht konnte ich die Umrisse einer Frauengestalt erkennen.

„Mach keinen Unfug, das ist mein Gewehr. Das ist kein Spielzeug für kleine Mädchen.“    „Jetzt ist es meines. Und sage nie mehr „kleines Mädchen“  zu mir! Ich bin 18 Jahre alt. Du solltest tun, was ich sage.“   Ich nahm zögernd die Arme hoch und sagte: „Entschuldige, das war nicht so gemeint.“

Ihr Gesicht lag für mich im Dunkel. So konnte ich an ihrem Gesichtsausdruck nicht sehen, ob sie wirklich entschlossen war zu schießen, wie man aus ihren Worten schließen konnte. Ihre Haltung, die ich an den Umrissen erkennen konnte, sagte mir, dass sie wohl mit einem Gewehr umgehen konnte und es durchaus ernst zu nehmen war, dass sie mich mit meinem eigenen Gewehr bedrohte.

 „Und nun? Was machen wir jetzt?“

„Was willst du hier, Soldat? Deutscher Soldat.“

„Wer will das wissen?“

„Ich wohne hier.“

„In diesem Schober?“

„Natürlich nicht.“

Ich ließ die Arme sinken. Sie redete so ruhig und ich dachte daran, sie irgendwie zu überrumpeln. Doch sie war wachsam: Als ob sie meine Gedanken erraten hätte, sagte sie: „Rühr dich nicht, großer Soldat. Du meinst, du wärest klüger, als ich. Aber du bist wie ein kleiner Junge. Ich sehe dir auf hundert Meter an, dass du ein Deutscher bist.“ Ich erschrak. Wie kam diese kleine Hexe dazu, so mit mir zu reden. Besonders intelligent schien  mein Gesichtsausdruck nicht zu sein, denn sie fuhr gleich fort: „Und ein Deserteur bist du noch dazu!“

„An meiner Uniform kannst du mich als Deutschen erkennen, das ist mir klar. Aber warum glaubst du, ich sei ein Deserteur?“

„Warum solltest du dich sonst verstecken?“ fragte sie zurück.

„Tu êt intelligent, mais je ne suis ni allemand, ni soldat, ni un déserteur.“ (Du bist klug, aber ich bin weder deutsch, noch Soldat, noch ein Deserteur.)

Man merkte die Überraschung über meine französischen Worte an der Stille, die für einen langen Moment anhielt. Dann sagte das Mädchen leise, und Erstaunen und Zweifel klangen in ihrer Stimme mit: „Comment obtenez-vous dans l'uniforme allemand?“  (Wie kommst du in die deutsche Uniform?)

„C'est une longue histoire“, sagte ich.  (Das ist eine lange Geschichte.)

Sie ließ das Gewehr sinken. Ich stürzte schnell die wenigen Schritte auf sie zu und nahm ihr den Karabiner aus der Hand. Dann setzte ich mich auf einen Strohballen und legte das Gewehr quer über meinen Schoß. „Tut mir leid, kleines Mädchen, aber ich bin wirklich ein Deutscher.“ „Das hätte ich mir eigentlich denken können. Warum bin ich so blöde, je suis une vache stupide.“  (Ich bin eine dumme Kuh.)

Ich lachte: „Das hast du gesagt. Du bist zu leichtgläubig, das stimmt. Also doch ein kleines Mädchen.“

„Was machst du, wenn ich jetzt laut schreie, Deutscher?“

Darauf wollte ich ihr keine Antwort geben und fuhr fort zu sprechen; „Ich will dir meine Geschichte erzählen und wir wollen gemeinsam sehen, was anschließend geschehen soll. Je suis allemand mais je ne suis pas ton ennemi.“ (Ich bin Deutscher, aber trotzdem nicht dein Feind.)

„Willst du mir eine andere Lügengeschichte auftischen? Ich werde nicht mehr so dumm sein, sie zu glauben.“

Trotzdem hörte sie gut zu, was ich zu erzählen hatte.

Während ich sprach, beobachtete ich sie. Ihre Miene wechselte mit jedem Detail, das ich erzählte und ich konnte in ihrem Gesicht lesen, wie in einem Buch. Mir fiel auf, wie schön sie war. Unter einem burschikosen, blonden Haarschopf dominierten ihre großen, blauen Augen in ihrem lieben, runden Gesicht, in dem ein Paar ebenmäßiger, roter Lippen die Veränderungen ihrer Gefühle beim Hören meiner Geschichte anzeigten. Sie öffneten sich, sie schlossen sich und zuckten erschreckt, wenn etwas ihr besonders missfiel.

Es dauerte noch eine lange Minute, bis sie etwas sagte, nach dem ich geendet hatte.

„Bon, ich werde dir helfen. Que dois-je fair?“ (Was soll ich tun?)

„Zunächst einmal eine Frage, sind Soldaten, Deutsche oder Amerikaner in der Nähe?“

„Wir hatten bisher Glück. Hier waren auch Kämpfe, aber am anderen Ende des Dorfes, da ist einiges zerstört worden und es sind viele Zivilisten umgekommen. Niemand hat Rücksicht auf die armen Kinder genommen!“

„Das ist der Krieg, der kennt kein Erbarmen.“ Das Mädchen schaute mich entrüstet an: „Es sind die Soldaten, nicht der Krieg! Die Soldaten kennen kein Erbarmen!“

„Gibt es denn noch Soldaten im Dorf?“ „Im Moment ist niemand da. Die Deutschen haben gestern St.Vith eingenommen und sind hier nur durchgefahren. Die Amerikaner sind abgezogen und man sagt, sie haben sich bis über die Salm zurückgezogen.“ „Das hört sich nicht so gut für mich an. Meine Kameraden sind jetzt meine schlimmsten Feinde.“

„Was soll ich für dich tun, Deutscher?“ „Ich brauche eine Hose, ein Hemd und eine Jacke, vielleicht auch einen warmen Pullover. Was ich besonders brauche, ist etwas in den Bauch. Ich sterbe vor Hunger.“ „A bientót. Ich hole dir etwas zu essen. Welche Kleider ich finde, weiß ich noch nicht. Ce sera!“  (Es wird schon werden.)

„Übrigens, ich heiße Helmut.“ Ich ging auf sie zu und reichte ihr meine Hand. Ihre lag für einen Moment warm in der meinen. Es war ein schönes Gefühl. „Ich heiße Monique.“ Ihre Stimme klang jetzt wirklich schüchtern, wie die eines Mädchens. „Monique, ein schöner Name, ich vertraue dir!“

„Ja, ja. Es ist Krieg und wir vertrauen uns. Dass ich nicht lache.“ Sie klang wieder burschikos, wie vorher, machte eine wegwerfende Handbewegung und verschwand durch die quietschende Tür.

Es stimmte schon, was sie gesagt hatte, wer konnte noch jemanden vertrauen? Im Krieg machen viele Menschen schlechte Erfahrungen mit ihren Mitmenschen. Sie sind nicht nur enttäuscht, sie werden auch sehr misstrauisch und entwickeln eine feindselige Haltung gegenüber anderen. Ihr Miss-trauen ist für sie eine Art Schutzschild, das sie vor schlechten Erfahrungen bewahren soll, nach dem Motto: Wenn man nichts erwartet oder wenn man gar mit dem Schlimmsten rechnet, dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Kinder haben ein absolutes Vertrauen in ihre Umwelt, bis sie erfahren, dass sie enttäuscht werden können. Ich staunte über meine eigene Denkweise. Doch als ich an Monique dachte, überwog mein Gefühl, dass mein Umgang mit ihr genau diejenigen Verhaltens-weisen in ihr hervorrufen würde, die meinen Erwartungen entsprachen, genau wie ich bereit war, ihr Vertrauen nicht zu missbrauchen. Es würde sich das erfüllen, was wir von uns erwarteten. Ich hörte meinen Vater sprechen: „Wenn du überzeugt bist, etwas nicht erreichen zu können, dann ist es unerreichbar für dich. Glaube daran, dass alles möglich ist, solange du nicht das Gegenteil erfahren hast.“ Ich war froh, dass ich mich entschieden hatte, Monique zu vertrauen. Ich war bereit, ihr, trotz mancher Enttäuschung mit anderen Menschen, ihr einen Vertrauensvorschuss zu geben. „Wenn ich nicht wieder bereit bin, mit positiven  Gedanken auf Menschen zuzugehen und ihnen eine Chance gebe, dann wird das nichts mit meinem neuen Leben“, dachte ich. „Und bei Monique gibt es mir das Gefühl, ihr näher zu sein!“

Anderen zu vertrauen ist immer mit dem Risiko verbunden, enttäuscht zu werden. Das mag schon so sein, aber durch diese Einstellung verhindert man auch, mit anderen Menschen positive und befriedigende Erfahrungen zu machen. Vertrauen können ist eine wichtige Basis für alle Beziehungen zwischen allen Menschen. Unsere Urahnen müssen sich bereits in sehr frühen Zeiten gegenseitig vertraut haben, sonst hätte unsere Sprache nicht entstehen können. Ich habe nie daran geglaubt, dass sie lediglich im Sinn hatten sich die Köpfe einzuschlagen, wie manche modernen Wissenschaftler oder Weltanschauungen es uns weismachen wollen, indem sie uns das Märchen auftischen, nur der Stärkere könne überleben.

Meine Gedanken spielten Ringelreihen in meinem Kopf. Ich war alleine. Ehrlich gesagt, rechnete ich, trotz aller möglichen Überlegungen, nicht damit, gleich von einigen Männern in die Mangel genommen zu werden, die wer weiß, was mit mir anstellen würden. Mein Vertrauen, dass ich schon immer in die Menschen hatte, war zurückgekehrt.

 

Man kann die Bücher auch kaufen! Im Buchhandel oder im Internet!

 

 

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