Mein Feind- mein Bruder

Begegnung in der Schlacht in den Ardennen 1944

 

Samuel West erzählt aus seinem Leben als Afro-Amerikaner im New York der 30er Jahre und zu Kriegsbeginn, Werner Höfken aus seinem im Nazi-Deutschland in Köln. Ihrer beider Jugend mündet in die Ausbildung als Soldaten und den Kriegseinsatz in fremden Ländern. Im Winter 1944 kommt es während der Ardennen-Schlacht zu ihrer schicksalhaften Begegnung als Todfeinde.

Das Buch ist die Absage an jede Form von Gewalt, besonders den Krieg als inhumansten Zustand menschlichen Zusammenlebens.

Ausschnitte aus dem Buch:

Jo Manno Remark  Mein Feind-mein Bruder  ISBN: 97837-3865-1850

 

Ausschnitte aus dem ersten Kapitel, in dem Werner von Köln erzählt in meinem neuen Buch: Mein Feind-mein Bruder.

 

Da sitze ich also wieder und schreibe auf, was einmal gewesen ist. Ich schließe die Augen und die Jahre kommen zurück wie eine Straße, über die man rückwärtsfährt, wie eine Uhr, deren Zeiger man zurückdreht, wie ein Film, dessen Bilder zurücklaufen.

Ich sehe die Welt, wie durch die Augen eines anderen. Früher waren die Menschen alle viel älter, jedenfalls sahen sie so aus. Alles ist etwas verdreht, wie auf einem alten Foto; je älter es ist, umso jünger ist man selber darauf. Ich heiße Werner. Werner Höfken, mit einem f und k. Jahrgang 1924. Meine Heimatstadt ist Köln.  Wer sich in der deutschen Geschichte etwas auskennt, weiß, dass den  Menschen, die in den 20er Jahren in Deutschland geboren wurden, keine besonders guten Lebensaussichten vorausgesagt werden konnten. Es war lediglich zu hoffen, dass man in den ersten Lebensjahren bis 1930  viel positive Energie tanken konnte, um die anschließenden Jahre des stufenweisen Abstiegs in die Hölle zu überstehen, ohne sein Menschsein zu verlieren.                                                                                                                                                                                                           Meine Eltern waren rechtschaffene Leute.  Ich hatte einen älteren Bruder.   Mein Vater war Küster in einem Kölner Vorort, in Bickendorf. Er war Küster und meine Mutter machte die Arbeit. Ich sehe sie heute noch vor mir, wie sie morgens in aller Herrgottsfrühe im Mantel über dem Nachthemd darunter und auf Pantoffeln über den Vorplatz zur Kirche eilt, um pünktlich die Morgenglocken um 6 Uhr zu läuten.  Er schlummerte derweilen friedlich in seinem Bett.   Wenn sie uns Jungen mit Frühstück versorgt und auf den Schulweg gebracht hatte, lag sie in der Kirche auf den Knien, um den Boden zu schrubben…………..

Mein Bruder war 1940 gerade mit seinem Panzer nach Frankreich gezogen, als wir von den ersten Bomben englischer Flugzeuge auf Mönchengladbach gehört hatten und jetzt merkten wir selber, was das bedeutete.            „Wenn wir denen die Städte in England kaputtwerfen, habe ich Angst um unseren schönen Dom.“    Mein Vater hätte sich besser Sorge um die Stadt und die Menschen gemacht, denn der Dom hat es angekratzt überstanden.

Eine kleine Gruppe der Edelweißpiraten traf sich gerne am Takuplatz. Dahinter dehnte sich ein parkartiges, freies Gelände aus, über das man schnell verschwinden konnte, wenn Not am Mann war.   Vor dem Krieg führten die Leute ihre Hunde dort aus, damit die Leute auf den Bürgersteigen nicht im Kot spazierten. Schulschwänzer lungerten dort herum, die Zeit mit Nichtstun zu vertreiben, wenn man keine Lust zum Lernen hatte. Jetzt trafen wir uns dort.   Bei uns in Bickendorf und Ehrenfeld spielte sich das Leben der  Kinder und Jugendlichen immer schon auf den Straßen und Plätzen der Wohnviertel ab. Im Krieg kamen die Trümmer-grundstücke mit den durch die Bomben zerstörten Häusern dazu. In die Keller, die nur über Trampelpfade zu erreichen waren, zogen wir uns gerne zurück, denn sie boten uns gewünschten Schutz zunächst einmal vor den neugierigen Blicken der Erwachsenen, zunehmend später aber auch vor dem Zugriff der Polizei. Bis die schwerfälligen Polizisten es schafften, dorthin zu kommen, waren wir längst über alle Berge.

Auf einer Bank saßen zwei Mädchen, als ich mich dort mit meinem Freund Karl traf. Eine davon war Ingeborg, auf die ich ein Auge geworfen hatte. Ich war sechzehn und wieder einmal verliebt.    Sie hatten die Knie hochgezogen und guckten nur so herum, als ob sie auf etwas warteten. Karl setzte sich auf einen kaputten Ziegelstein, die zu hunderten herumlagen. Die Detonationen der Fliegerbomben hatten sie aus den Häusern gerissen und in der Gegend verteilt. Ich setzte mich neben ihn. Da wusste ich, warum er sich so unbequem niedergelassen hatte, man konnte die Schlüpfer der Mädchen sehen.    Sie beachteten uns nicht, sondern hielten weiter Ausschau nach nicht vorhandenen Zielen. Ingeborg hatte schon richtige Brüste. Bei der anderen vermutete ich, dass sie ihren Büstenhalter mit Taschentüchern auffütterte, um ihrer Freundin nicht nachzustehen. Die interessierte mich sowieso nicht.           Ich stellte mir vor, mit Ingeborg Liebe zu machen, uns innig zu küssen, zu berühren, eng umschlungen im Gras zu liegen und uns unseren Gefühlen hinzugeben.

Der Puckel holte mich aus meinen Träumen. Er war einer meiner speziellen Freunde bei den Edelweißpiraten.  Er war unbemerkt herangekommen. Sich quasi unsichtbar zu machen hatte er im Lauf der Jahre notgedrungen gelernt und es war seine Spezialität. Wir nannten ihn „Puckel“, weil er etwas verwachsen war und einen kleinen Höcker auf dem Rücken trug.   Viele in unserem Kreis kannte ich nur mit dem Spitznamen, die sich an Besonderheiten orientierten, also auch an Gebrechen. Das war nicht besonders feinfühlig, aber ist im Rheinland durchaus üblich. Manchmal sogar ein Liebesbeweis.

Die Nazis hatten ihn schon mehrmals eingesperrt, wegen fadenscheiniger Gründe. Er lebte ständig in der Angst, sie würden ihm, wenn er mal krank wäre, eine Spritze verabreichen, eine Todes-spritze. Er gehörte zu den Menschen, die in der Nazi-Ideologie zum „unwerten Leben“ zählten. So war seine Furcht begründet, ausgesondert zu werden, - Behindert, Sondermüll, entsorgen! Jude, Sondermüll, entsorgen!

Ich konnte ihn ganz gut leiden, denn im Grunde  war er ein lieber Kerl, wenn man ihn länger und vor allem etwas genauer kannte. Perfekt ist das Leben nie, aber es gibt besondere Momente und Gelegenheiten, die es lebenswert machen. Der Grund dafür sind die Menschen, die diese Momente ausfüllen. Der Puckel ist so ein besonderer Mensch in meinem Leben gewesen.

Er blieb einfach bei uns stehen und tat, als ob er uns nicht kennen würde und nichts mit uns zu tun hätte. Dabei redete er vor sich hin. Wie in einem Selbstgespräch drückte er die Wörter durch die Mundwinkel, die Lippen kaum bewegend.    „Heute Abend können wir zwei Mann gebrauchen. Die müssen gelenkig sein. Wäre was für euch.“    Karl antwortete für uns beide: „Machen wir, wir melden uns gleich.“                                                                  Wie er gekommen war, schlich er von dannen. Als er weg war, meinte Karl: „Der Puckel ist hinterhältig. Guck doch mal, wie verschlagen der sich wieder herangepirscht hat und wie schmierig der wieder gequatscht hat.“        „Du bist ungerecht“, sagte ich, „Wenn der anders wäre, hätten sie ihn längst gekriegt und kalt gemacht.“ Die Mädchen waren vergessen. Wir zogen los, denn der Treffpunkt war im Keller eines Trümmerhauses am Alpener Platz.

Als ich ihn im betrunkenen Kopf reden hörte, wusste ich, warum. Er sagte eine Menge Dinge, die er nicht sagen durfte, die er absolut so meinte, aber nie sagen wollte.   „Wir sind alle verrückt! Die Normalen sitzen hinter Stacheldraht oder im Klingelpütz und stellen dort fest, dass es sich nicht lohnt, normal zu sein. Es macht sich nicht bezahlt.“    Der Puckel versuchte, ihn zu beruhigen.  „Du quatschst dich um Kopf und Kragen. Halt doch die Schnauze! Es bringt sowieso nichts!“   Der Vornehme gab keine Ruhe. „Es lohnt sich dazu zu gehören. Wir geben den Dingen ein neues Gesicht. Und wer nicht pariert, dem werden wir es einbläuen. Was schlecht war, wird künftig gut sein und umgekehrt. Wir gehen herrlichen Zeiten entgegen! Die Idiotenanstalten werden voller Normaler sitzen und die Friedhöfe voll von ihren Gräbern sein.“  Ich habe damals nicht alles verstanden, was er gesagt hat, doch leider erlebt, was er gemeint hat.

Der Schrecken war groß, als mich ein Polizist zuhause abholte. Grimmig stand er mit seinem Tschako auf dem Kopf in unserer Tür und meine Mutter schrie auf und heulte, als er mich abführte.   Zwei Tage haben sie mich eingesperrt und verhört. Es hatte nichts mit dem Einbruch zu tun. Sie wollten nur etwas über die Edelweißpiraten herauskriegen. Doch ich habe mich dumm gestellt. Das ist mir noch nie schwer gefallen.Freiheit ist schon eine feine Sache. Ganz automatisch habe ich unterschrieben, als ich meinen Ausweis zurückbekam, mein Taschentuch und ein Stück Kordel, die ich in meiner Hosentasche gehabt hatte. Ich wartete mit Herzklopfen, bis die Türen aufgeschlossen wurden. Ohne zurückzuschauen trat ich durch die kleine Tür in dem großen Tor und auf die Straße. Sie hatten mich im Klingelpütz  eingesperrt. Das Gefängnis lag mitten in der Stadt am Hansaring. Vor dem Tor standen auf der anderen Straßenseite ein paar Bäume, in denen sich die abendlichen Sonnen-strahlen ein Farbspiel gönnten. Ich ging die lange Subbelrather Straße hinunter bis nach Bickendorf und schellte an der Tür. Als ich meiner Mutter in die Arme fiel, haben wir beide geweint.  Es war nur ein Verhör der Polizei. Ich war noch einmal davongekommen.

 

Samuel erzählt seine Geschichte aus

Amerika

 

Ich heiße Samuel West. Wenn man mich so sieht mit meiner schwarzen Haut, sollte man nicht glauben, dass meine Großmutter Liza  einmal eine hübsche weiße Frau gewesen ist, bevor sie Blake Harper heiratete, einen Farmer in Kentucky. In meiner Erinnerung allerdings ist sie auf dem rechten Auge fast blind, außerdem hinkt sie.  Bei der Arbeit auf der Farm war ihr einmal etwas ins Auge geflogen. Weil Erntezeit war, gab es keine Zeit, den Arzt aufzusuchen. Außerdem wohnte der viel zu weit weg.  Ähnlich ging es ihr mit  dem Fuß. Sie hatte ihn sich bei der Arbeit gebrochen, was nie richtig verheilen konnte, weil keine Zeit dazu war.  Einen richtigen Großvater habe ich nie gekannt. Der war von der Farm verjagt worden und ich habe ihn nie im Leben gesehen oder etwas von ihm gehört. Meine Mutter war nämlich das Ergebnis eines Fehltrittes: Granma war dem Charme eines schwarzen Erntehelfers erlegen. Eine Todsünde in vieler Hinsicht in der damaligen Zeit. Die schlimmste. Man lässt sich mit keinem Nigger ein. …………………………………………..In der Zigarettenfabrik lief das ähnlich. Doch diesmal ließ sie sich das nicht gefallen. So einen Job kriegt man nur einmal. Sie ging zum Abteilungsleiter und hatte sich so aufgemotzt, dass er direkt auf sie abging und schon war sie wieder drin. Irgendwie managte sie es, den Meister so hinzuhalten, dass ihm immer noch etwas Hoffnung blieb. Als sie der Frau des Meisters dann einen Hut  angefertigt hatte, um den sie alle Freundinnen beneideten, hatte sie endgültig gewonnen. Der Meister traute sich nicht mehr, sie rauszuschmeißen. Über ein Jahr ging sie stolz jeden Abend in die Fabrik und  ich profitierte  von ihrer guten Laune und dem guten Geld, das sie nach Hause brachte, wenn es auch nur ein paar armselige Cent waren. Eines Tages war das leider auch wieder aus und sie rutschte wieder auf dem Boden herum und wischte Büros.  Sie hatte ja nichts gelernt. Auf der Farm gab es nur Arbeit, aber keine Schule, weit und breit. Ihre Mutter hatte sie wohl immer geliebt, obwohl ihre Geburt ihr ganzes Leben verändert hatte. Auch ihr Stiefvater behandelte sie gut, doch für sie als Halbschwarze war nie etwas anders drin, als die Drecksarbeit zu machen.  Ich war Fünf, als wir nach Brooklyn gekommen sind………………………………………Als Ma nach Hause kam, stand der fremde schwarze Mann da und sie hatte unheimliche Angst, weil sie nicht wusste, worum es ging.   Als die Sache mit dem Wasser geklärt war, nahm die andere Sache ihren unabdingbaren Verlauf. Bei den beiden hatte es, wie man so sagt, direkt geschnaggelt. Sie hatten sich verliebt und wie selbstverständlich nahm einer vom andern Besitz. Es war, als hätten sie immer zusammengehört.   Ein paar Wochen später schon zogen wir um. Blake hatte eine Werkstatt und eine Wohnung in der 77th Road mit Blick auf den Juniper Valley Park, den wir ja schon kannten. Es war praktisch um die Ecke und Blake war mir immer mehr Freund als Vater. Wir waren eine glückliche Familie. Ma arbeitete auch weiter, nachdem die beiden geheiratet hatten. Richtig geheiratet, so mit Schleier und allem Drum und Dran.  Sie hatte die ganzen Jahre mit mir gelernt und war lange nicht mehr die Analphabetin, als die sie einst in die Stadt gekommen war. Sie konnte lesen, schreiben, rechnen. Reden konnte sie immer schon ganz gut. So konnte sie sich Arbeit suchen, bei der sie endlich nicht mehr im Dreck herumkriechen musste. ……………………………………   „Bist du verrückt? Ich bin besoffen und die Cops sind hinter uns her.“ Manchmal hatte er lichte Momente. Er klemmte sich hinter einen lokalen Bus und zockelte in seinem Schlagschatten. Die Schlange hinter uns wurde immer länger. Er hatte seinen Spaß, grinste so breit, dass seine weißen Zähne leuchteten. Die Leute zeigten den Vogel und schrien: „Du Blödmann, hältst den ganzen Verkehr auf!“  Er hielt an. Ich dachte, was macht er denn jetzt? Er stieg aus, schnippte mit dem Finger in meine Richtung und ging die Straße hinunter. Er ließ den Wagen einfach stehen. Manchmal war er eben ein Hosenscheißer.Einmal war er so besoffen, dass er mit 150 Sachen die Eliot Avenue hinunterbretterte.   „Das geht ja wie das Karnickelmachen!“ schrie er begeistert, kurbelte die Seitenscheibe herunter und winkte den Leuten zu, die erschrocken zur Seite sprangen und ihm nachschauten, um auf den Crash zu warten. Glücklicherweise hatte er einen lichten Moment und stoppte ganz plötzlich in einer Haltebucht........................................          Wir nahmen das alles nicht so ernst und hatten eine Menge Spaß. An die Schule und meine Mutter dachte ich nur mal vor dem Einschlafen. Sonst war bei mir Leere im Kopf. Das macht  das Gras, Junge. Rauche niemals dieses Scheißzeug! Einerseits ist es dein Freund, du fühlst dich großartig, wenn du breit bist. Aber auf die Dauer macht es dich crazy. Schon allein die Panik, wenn du nicht weiß, wie du drankommen kannst……………………………………… Ich war jetzt vierzehn, fünfzehn. Als ich noch klein war, habe ich Mutter mal gefragt: „He, Mum, ist Gott eigentlich weiß oder schwarz? Und Jesus? Auf allen Bildern, die ich kenne, ist er weiß. Was habe ich da mit ihm zu tun?“    „Gott ist weder schwarz noch weiß, er ist ein Mischling aus allen Farben.“ Meine Mutter war sehr diplomatisch.   „Ich bin ja auch ein Mischling. Da sehe ich ihm ja noch ähnlicher, als Joe, der ist pechschwarz.“   „Ja, ja, Gott ist Gott, da kommen wir nicht ran, mit unseren kleinen Gehirnen.“  Sie flüchtete sich immer in Ausreden, wenn man eindringlich weiter fragte.   „Geh und iss deinen Brei!“ Darauf lief es zum Schluss immer hinaus.  Meine Mutter hat uns zur Ehrlichkeit erzogen. In der Zeit, in der wir alleine waren, hatte sie chronische Geldsorgen und oft nichts zu essen für uns, aber sie blieb immer ehrlich.   „Gott wird es richten“, sagte sie immer vertrauensvoll, da konnten ihr die Sorgen bis zum Hals stehen……………………………. Er war mit allen Wassern gewaschen und man konnte glauben, ihm gehöre New York, wenn er so wiegenden Schrittes daherkam. Buds Ratschlag glaubte ich, in den Wind schlagen zu können.    „Willst du ein Ding drehen und dann im Knast landen. Wenn du raus kommst, kriegst du kein Bein mehr auf die Erde und hängst hier rum. Ist es das, was du willst?“  Ich war wirklich so blöde.      Wir waren gerade über den Zaun wieder auf die Straße gelangt, als die Cops angepfiffen kamen, mit Blaulicht und heulender Sirene. Ich dachte, jetzt bist du da, wohin du nie wolltest!  Bud rannte, was seine Beine hergaben. Ich flutschte unter ein an der Straße geparktes Auto und blieb liegen, als ob ich tot wäre. Ich war tot, Mann. So ein bullshit.   „Du bist schlau“, hatte Mick gesagt. „Wer schlau ist, wägt ab, was passieren kann und ob es sich lohnt, ein Risiko einzugehen. Ich kenne jede Menge Schlaue, die nicht schlau genug waren, diese einfache Regel zu beachten. Vorher! Vorher ist die Kunst, klug zu sein. Hinterher kann das jedes Arschloch.“   Da lag ich nun. Sie hatten Bud gekrallt und suchten nach dem zweiten Mann.     „Das war doch noch einer, laus mich der Affe“, sagte der eine Cop und leuchtete mit der Taschenlampe herum. Sie standen direkt vor meinem Auto und ich konnte ihre Füße sehen, wie sie hin und her gingen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich schwor mir selbst, nie wieder so ……………………………………………….                  „You are a real dickhead“, meinte sie, als ich mit ihr eine Diskussion über Protektion anfangen wollte. Sie sah das ganz praktisch und geschadet hat es sicher nicht.  Na ja, als ich mein Diploma in der Hand hatte, habe ich mich beim Recruiter zur Army angemeldet und den ASVAB (Armed Services Vocational Aptitude Battery/ Einstellungstest) mit 52 Punkten gemacht. Ich glaube, ich war der Beste.   Das war erstaunlich gut“, sagte der Recruiter und ich sah seinem Gesicht an, dass er „für einen Nigger“ dahinter sagen wollte, es sich aber logischerweise verkniff.

 

 

 

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